Der Brent-Preis übersteigt die 109-Dollar-Marke

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Der Preis für Brent-Rohöl, die Referenzsorte in Europa, steigt um mehr als 3 % und notiert bei über 109 Dollar pro Barrel, was dazu führt, dass die Börsen auf dem alten Kontinent ihre Verluste bei Börsenbeginn verstärken, mit Rückgängen, die in einigen Fällen 1,50 % übersteigen.

Um 10:30 Uhr (08:30 Uhr GMT) steigt der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl mit Lieferung im Juli um 3,41 % auf 109,31 Dollar am Londoner Terminmarkt, während die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran weiterhin ohne Fortschritte verlaufen und die Straße von Hormus weiterhin blockiert ist.

Vor diesem Hintergrund verstärken die wichtigsten europäischen Börsenplätze ihre Verluste aus der Eröffnung: Mailand verliert 1,57 %, Frankfurt 1,50 %, Madrid 1,45 %, Paris 1,14 % und London 1,06 %. Der Euro Stoxx 50, der Index der europäischen Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, verliert ebenfalls 1,65 %.

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Die europäischen Börsen eröffneten diesen Freitag (15.05.2026) im Minus, angeführt von Asien, wo der südkoreanische Kospi (6,12 %) nach Erreichen von Tageshöchstständen deutlich nachgab und der Tokioter Nikkei fast 2 % verlor, bedingt durch Gewinnmitnahmen im Technologiesektor und den Anstieg der Renditen japanischer Staatsanleihen.

Laut der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua erklärte Trump, sein Besuch sei „sehr erfolgreich“ und „unvergesslich“ gewesen und man habe dabei „eine Reihe wichtiger Konsense“ erzielt, „zahlreiche Vereinbarungen“ getroffen und „nicht wenige Probleme“ gelöst.

Die Experten von Renta4 erklären, dass die heutigen Kursverluste vor dem Hintergrund erfolgen, dass die Inflationssorgen unter den Anlegern zugenommen haben, während der Markt „die Nachhaltigkeit der Rallye der Technologieunternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz in Frage zu stellen scheint“.

Unterdessen steigen die Renditen für Anleihen weiter an: Die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe, die als die sicherste in Europa gilt, erreicht 3,106 %, die der US-Anleihe 4,548 %.

In Spanien liegt die Rendite der Staatsanleihen bei 3,531 %. Der Euro hingegen tendiert weiter nach unten und notiert bei 1,163 Dollar. An anderen Märkten fällt Gold um 2,10 % (4.558,71 Dollar), während Silber um 6,02 % auf 78,48 Dollar einbricht. Der Bitcoin gibt um 0,60 % nach und notiert bei 80.590,11 Dollar.

Quelle: Agenturen